E. FLUECKIGER AG ROTHRIST






Schrott- und Metallschere vor der Inbetriebnahme

Mit einer neuen Schrottschere werden in Rothrist Eisenkonstrukte bis 8 Meter Länge innert wenigen Sekunden in 30 - 50cm kleine Stücke zerlegt

Nur in dieser zerkleinerten Form kann ein Stahlwerk den Schrott übernehmen und daraus neue Halbfabrikate produzieren. Die Schere ist das Herzstück der Schrottverwertung bei der E. Flückiger AG in Rothrist. Die bisherige Installation war nach 17 Jahren Betriebszeit zunehmend reparaturanfälliger geworden und Ausfälle störten den Betriebsablauf. So entschied sich die Geschäftsleitung unter dem Vorsitz von Heini Flückiger für den Ersatz der kompletten Installation und den Kauf einer neuen Schere.

Mit einem Anlagewert von mehreren Millionen Franken setzt der Ersatz der Schrott- und Metallschere einen Markstein in der Firmengeschichte der E. Flückiger AG. Die neue Anlage ist auf dem modernsten technischen Stand und bietet eine wesentlich bessere Leistung bei massiv reduziertem Energieverbrauch.

Nach monatelanger Planungs- und Vorbereitungszeit wurde in der Sommerferienzeit die alte Schrottschere abgebaut und mit der Fundamentation für eine neue Schereninstallation begonnen.

Für die Kunden der E. Flückiger sollten während der ganzen Umbauzeit keine Annahmebeschränkungen entstehen. Diese Vorgabe der Geschäftsleitung stellte die Monteure vor eine riesige Herausforderung. Da ab diesem Zeitpunkt kein Material mehr verarbeitet werden konnte, entstanden durch die Anlieferungen eindrückliche Lagerhaufen. Angesichts der kontinuierlich wachsenden Schrottberge wurden die Arbeitstage länger und die Wochenenden kürzer.



Mit 8 Metern Länge bietet das neue Scherenbett genügend Platz
auch für grosse Stücke




Nach einer Installationszeit von knapp 5 Wochen wurden am 23. August 2011 die ersten produktiven Schnitte mit der neuen Schere erfolgreich durchgeführt.

Noch fehlen einige Abschlussarbeiten

Eine Verschalung aus massiven Stahlblechen wird zurzeit angefertigt und montiert. Damit wird die Geräuschentwicklung im Betrieb zusätzlich reduziert und gefährdete Maschinenelemente vor Beschädigungen geschützt. In wenigen Tagen wird die neue Installation den vollen Betrieb aufnehmen.


Ein grosser Stahlbehälter wird zerkleinert


Die Klappe schliesst sich



Der Behälter wird mühelos gequetscht..


in den Scherenkanal gedrückt...



bis er ganz verschwindet.


Das wars, nach wenigen Sekunden...



werden handliche Kleinteile...


auf das Austragsband geworfen.



Instruktionen für die Maschinisten
René Läubli (links) und Werner Schafroth (rechts)


Alles läuft bestens -
Montageleiter Bruno Rufi und Heini Flückiger sind zufrieden